Agnya – Gedankenfreiheit ist Urlaub für die Seele

Das Agnya Chakra befindet sich im Gehirn, genau im Kreuzungspunkt der Sehnerven in der Mitte hinter der Stirn. Die Vibrationen können in den Ringfingern gefühlt werden. Es wird mit dem Element Luft assoziiert und ist besonders schwer zu durchdringen, da es das Tor zum Sahasrara Chakra ist.

Die wichtigste Qualität ist das Verzeihen. Aber auch Barmherzigkeit und vor allem das gedankenfreie Bewusstsein zeichnen das Chakra aus. Es beinhaltet das Ego und das Superego als Ende des rechten bzw. linken Kanals, die beide in den gegenüberliegenden Gehirnhälften enden. Wenn die Kundalini dieses Chakra reinigt und öffnet, ist es möglich das Bewusstsein in das Sahasrara Chakra zu erheben und damit in das Reich der reinen Spiritualität vorzudringen und damit die befreiende und beseligende Erfahrung des Einsseins mit der göttlichen Urkraft zu machen.

Erfahrung und Auswirkung

Das Agnya Chakra kontrolliert die Sehkraft, das Gehör und die Gedanken. Es ist auch für die Hypophyse zuständig, die wichtigste Drüse, die alle anderen Drüsen beeinflusst und für das Wachstum, die physische Reife, den Stoffwechsel und den Schlaf sorgt. Zu starke oder zu lange visuelle Reize überfordern dieses Chakra und es wird, z.B. durch zu langes Fernsehen oder exzessive Computerarbeit, geschwächt und kann seine Funktion nur mehr mangelhaft erfüllen. Durch Sahaja Meditation wird dieses Problem gelöst, das Chakra entspannt sich.

Das linke Agnya ist mit dem Superego in deinem Gehirn verbunden, welches deine Erinnerungen, Erfahrungen, Gewohnheiten und Gefühle beinhaltet. Das rechte Agnya ist mit dem Ego verbunden, das die Zukunft durch Planen, Denken und Aktivität fokussiert. Wenn dein linkes Agnya überbeansprucht wird, bläht es sich auf und die Ausrichtung in die Vergangenheit führt zu sehr emotionellem Verhalten und selbstzerstörerischem Denken und Handeln. Wenn dein rechtes Agnya überfordert ist schwillt es genauso an und es kommt zu Hyperaktivität, Reizbarkeit und Aggression gegen andere.

Glücklicherweise schenkt uns die Kundalini die Balance in diesem Chakra und die geistige Stille erfüllt uns und führt zu Demut, die es uns wiederum emöglicht uns selbst und anderen zu verzeihen. Dieses Verzeihen wird zu einem Zustand, einem Teil von uns ohne dass wir darüber nachdenken müssen. Wir erfahren tiefen Frieden und immense Entlastung, sodass die Meditation regelrecht verjüngend wirkt.

Balancieren

Es ist sehr gut im Freien zu meditieren und in den Himmel zu schauen, es hilft aber auch, die Hand auf die Stirn zu legen und im Stillen folgenden Satz zu sprechen: „Ich verzeihe allen und mir selbst.“ Der beste Weg ist es nicht zu viel zu denken, in der Gegenwart zu bleiben und den Moment zu genießen.

imagecredit ©SY:WAY

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